Wie der Titel schon vermuten lässt (oder auch nicht) folgt hier nun der Text zum Feuchtföhlichen Wochenende. Warum jetzt erst - nach einer Woche? Mh - faul und unmotiviert und eigentlich schreib’ ich den hier jetzt auch nur, um mein Gewissen zu beruhigen - oder auch nicht
Alles klar, dann wollen wir mal zum elementaren Teil des Textes kommen: das letzte Wochenende. Feuchtfröhlich war es, wie bereits schon erwähnt - und das aus zwei Gründen: Am Freitag, nach der Klausur, gings erstmal aufn Weihnachtsmarkt, auf dem dann Gehirnzellen-Darwinismus in Form von Glühweinkonsum betrieben wurde…^^ Danach gings noch flink in ‘ne Bar, noch elegant (oder auch nicht…^^) ein, zwei Drinks genehmigt. Die Rückfahrt war noch einmal extrem großartig: Keine Ahnung warum, aber mit Musik im Ohr, in der Bahn sitzend, während ich draussen das Stadtleben und dessen Lichter an mir vorbeiziehen sah, verspürte ich auf einmal die ungemeine Lust, durch die Nacht zu schlendern, weshalb ich die nächste Station spontan ausgestiegen bin (und die Leute, die ich kennen, wissen wie riskant das ist, bei meinem Orientierungssinn): “Irgendwie komm ich schon nach Hause - aber jetzt geniesst du erstmal die Nacht” dachte ich und so wars dann auch. Begleitet von Tomte, Joshua Radin, dem Stadtleben, Brücken die eine wunderbare Weitsicht boten (die ich auch eine Weile genossen habe), dem Neckar der sich ruhig - fast schon schlafend-wirkend - durch Stuttgart schlängelte, Blättern auf dem Weg vom Baum zur Erde und den Sternen am Himmel, entwickelte sich dieser Spaziergang zu einem der schönsten Erlebnisse in der letzten Zeit. Poetisch - fast schon pathetisch, wie im Film, war der Spaziergang gewesen und ich werde ihn noch lange in Erinnerung behalten.
Kommen wir zum feuchteren Teil des Wochenendes. Entgegen der Erwartungen einiger Menschen, bin ich am darauffolgenden Samstag doch echt um 08:00 Uhr aufgestanden und stand pünktlich 09:30 Uhr vorm Einkaufszentrum, wo ich zwei Freunde getroffen habe.
Im Einkaufszentrum war an diesem Samstag Rampe - genauer gesagt: Schnäppchenjagd. Thema: Winter (Klamotten, Ski, Snowboard). Und da es im Januar ja eh für eine Woche ins Zillertal geht, in der ich mich das erste mal aufm Schneebrett versuchen wollte, dachte ich mir: “Gehste mal mit, vllt. findste ja was.” Tja, und so wars dann auch. Genauer gesagt hab ich nicht nur was, sondern ein Snowboard, eine Snowboardhose, eine Schneebrille, ‘ne Mütze, Bindungen fürs Board, Snowboardschuhe und vieles mehr gefunden. Wer nun denkt ich habe zuviel Geld, der irrt (…das gilt immer und sowieso). Ich habe effektiv an dem Tag 870€ gespart - für neue Sachen! Hammer!
Da war sie nun also an dem Samstag: Die Snowboardeuphorie - und gehen wollte sie nun auch nicht mehr, was auch der Grund ist, warum ich am nächsten Morgen um 03:50 Uhr (!) aufgestanden bin und mich mit den bereits erwähnten zwei Freunden am Bahnhof getroffen habe. Dann gings ab in die erste Bahn nach Ulm und von dort aus nach Obersdorf. Richtig! Ihr werdet’s schon erahnt haben: Es ging in ein Schneegebiet, rauf aufn Berg.
Der Tag zusammengefasst in wenigen Worten (es waren einfach soviele Eindrücke an dem Tag, dass ich das meiste schon wieder vergessen habe): Ein Glück war jmd. dabei, der uns die Basics erstmal vermitteln konnte, wer weiß wie der Tag sonst ausgegangen wäre. Soviel sei gesagt: Aller Anfang is schwer, doch wir waren so sehr motiviert - da es einfach so unglaublich viel Spaß macht (und wahrscheinlich noch ‘ne Weile Spaß machen wird… :D) - Und am Ende kamen wir bei der Talfahrt sogar halbwegs heile an. Am Tag danach tat mir dafür wirklich alles weh, und ich spürte Muskeln und Knochen an Stellen, von denen ich zuvor nie realisiert habe, dass es sie gibt… 
Nun siehts ungefähr so aus in meinem Kopf: Schnee, Schnee, Schnee, Snowboard, Schnee, Snowboard *gehenwill*. Ja, es macht Spaß verdammt und ich kann den Winterurlaub kaum erwarten! Vielleicht gehts am Wochenende nun nochmal aufn Berg (Es stehen zwar Klausuren an, aber man muss Prioritäten setzen!^^).
Mit diesen Eindrücken, verabschiede ich mich für heute von euch.