Erinnerungsschubladen
Am Aufräumen. Sorgsam werden Erinnerungen verpackt. Ordner, Bilder, Karten. (Un-)Digital. Alles scheint zu leben. Jede Erinnerung weckt Impulse, die einen direkt an Ort und Stelle des Gewesenen zurückversetzen. Schön. Nur die Gefühle sind recht sperrig und wollen nich’ so recht in die Schublade passen. Dass die sich da aber auch so anstellen.
Vielleicht räum’ ich erst später auf. Im Chaos fühl’ ich mich wohl. Und in eine Schublade kommt’s dann auch nicht (Wer steckt schon alles in eine Schublade?).
Man merkt, dass man lebt.
Und Erinnerungen und Gefühle gehören dazu.
Sie bleiben. Und sie sind kostbar.
Unvergessen [...] in dem Gefühl, einmal Dein gewesen zu sein.